Impulse von Daniela Große | Bewusstseinstraining von Daniela Große

Wofür ist Materie gut?

Materie ist gesammelte, verdichtete und fokussierte Information aus dem Feld Deines Bewusstseins. Materie ist wie Du einzigartig. Materie gibt Dir Halt im Leben. Materie gibt Sicherheit und Geborgenheit. Materie stabilisiert Deinen Körper und erdet Dich.

Liebe Leserin und lieber Leser dieser Zeilen,

es gehört mit zu den ersten Dingen, die wir lernen: ohne materielle Dinge geht es in unserer Welt nicht. Gleichzeitig spüren wir aber auch, dass es nur mit materiellen Dingen auch nicht geht. Es gibt eine seltsame Art von Abhängigkeit zwischen uns Menschen und den Dingen, die uns umgeben. Wir geben den Dingen einen Sinn, genauso wie die Dinge unserem Leben einen Sinn geben. Zwischen beidem eine gesunde Balance zu finden, ist eine Lebensaufgabe. Es kann Dein ganzes Leben lang dauern, den Umgang mit Materie spielerisch zu erlernen und bewusst zu meistern.

Materie ist gesammelte, verdichtete und fokussierte Information aus dem Feld Deines Bewusstseins.

Informationen können sich in Deinem Bewusstsein auf unbewusste oder auf bewusste Art zusammenballen, schwer werden und dabei als Materie auf die Erde in ihre physische Form der Dinge sinken. Der unbewusste Prozess ist leicht manipulierbar durch den Aufbau von Erwartungshaltungen. Der bewusste Prozess ist schwerer zu lenken, dafür ist er aber ein absolut authentischer Ausdruck Deines Seins.

Meist machen wir in unserer Kindheit die Erfahrung, mit materiellen Dingen versorgt zu sein und erleben auch die Erfüllung unserer Wünsche. Oder anders gesagt: Wir erleben die Erfüllung unserer Erwartungshaltungen. Materielle Dinge kommen auf die leichtere, unbewusste Weise in unser Leben, um unser Wachstum in das Erwachsensein hinein zu sichern.

Dass alles, was Du zum Leben und für Deine Entwicklung brauchst, auf leichte Weise zu Dir findet, ist eine schöne Erfahrung. Hast Du sie aus Deiner Kindheit in Dein Erwachsensein hinein gerettet? Oder sind Deine Erwartungshaltungen irgendwann so groß geworden, dass nichts von dem, was zu Dir gefunden hat, mehr genug war?

Sobald wir selbst die Verantwortung für unser Leben übernehmen, beginnt der schwierigere Teil des Meisterns der Materie. Jetzt liegt es in unseren Händen, selbst für uns und unsere Lebensbedingungen zu sorgen. Wenn Du Dich für ein bewusstes Leben entschieden hast, läßt der Strom der Dir zufließenden Dinge mit der Zeit nach. Dann bleibst Du allein mit Deinen unerfüllten Erwartungshaltungen und dem daraus resultierenden Mangel zurück.

Es lohnt sich, auf detektivische Spurensuche zu gehen, was Du genau vom Leben erwartest, dass es Dir zur Verfügung stellt (im schlimmsten Fall gehst Du sogar davon aus, dass das Leben Dir etwas schuldet). Meiner Erfahrung nach finden sich dabei kindliche Persönlichkeitsanteile, die gute Gründe haben, an ihren unbewussten Erwartungshaltungen festzuhalten und die die bewusste Auseinandersetzung mit der Materie ablehnen. Das ist meistens dann der Fall, wenn materielle Dinge missbraucht worden sind, um emotionale Defizite in zwischenmenschlichen Beziehungen zu kompensieren. Dann kann es hilfreich sein, diesen kindlichen Persönlichkeitsanteilen in Deinem Inneren zu begegnen und mit ihnen darüber zu sprechen, dass Du jetzt erwachsen bist und freiwillig und bedingungslos bereit bist, für Dich und alle Deine Persönlichkeitsanteile selbst gut zu sorgen. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem aus dem unbewussten Schöpfungsprozess ganz langsam ein bewusster Schöpfungsprozess wird, der Dir herauszufinden hilft, was für ein Mensch Du wirklich bist.

Können wir auf Dich bauen,
wirst Du uns vertrauen?
Wollen Deine Sinne
mehr als nur Gewinne?
Wonach wirst Du streben,
Tod oder Leben,
der Stimme in Dir?
Das sind wir.
Auf unsichtbare Weise,
ganz leise,
innerlich,
begleiten wir Dich.

Gedicht von Daniela Große

Materielle Dinge sind immer auch ein Statussymbol: Sie drücken aus, welchen Status Du Dir selbst gibst und wie Du Dich der Welt zeigst. Materie ist ein Hilfsmittel, um ausdrücken zu können, wer wir sind. Ich glaube, dass genau das eins der tiefsten menschlichen Bedürfnisse ist. In der Vergangenheit wurde dieses Bedürfnis oft dafür benutzt, um über unbewusste Erwartungshaltungen den Konsum von materiellen Dingen aufrecht zu erhalten.

Konsumieren wird uninteressant, wenn Du beginnst Dich zu informieren. Informationen sind machtvoll, weil sie Deine Entscheidungen für oder gegen die Anschaffung der Dinge in Deinem Leben bestimmen. Wenn Du verstehst, dass die Dinge auf dieser Welt Deiner Entwicklung dienen, dann möchtest Du Dich mit ihnen so wohl wie möglich fühlen. Du erlebst am eigenen Körper und in Deiner Umgebung, was Dir gut tut und was nicht. Du spürst, welche materiellen Dinge den Sinn Deines Lebens ausdrücken und welche ihn belanglos machen.

Du wählst dann ganz bewusst die Dinge, die Sinn für Dich machen und gibst gleichzeitig den Dingen selbst ihren Sinn. So stellt sich ein Gleichgewicht ein, in dem Du bewusst schöpfst, was Du brauchst und was Dir dient. Es ist wieder alles da, ganz selbstverständlich wie früher, nur auf andere Art und Weise. Was früher selbstverständlich war, ist jetzt einzigartig. Denn Materie ist so wie Du einzigartig.

Materie gibt Dir Halt im Leben. Materie gibt Sicherheit und Geborgenheit. Materie stabilisiert Deinen Körper und erdet Dich.

Was Du isst und trinkst, das ist Materie. Was Du anziehst und in die Hände nimmst, das ist Materie. Der Boden, auf dem Du stehst … der Stuhl, auf dem Du sitzt … das Bett, in dem Du liegst … all das gibt Dir einen natürlichen Widerstand, an dem Du Dich spürst: Hier bin ich. Hier ist meine Grenze. Hier kann ich agieren, ohne mich zu verlieren. Hier kann ich mich zeigen und sichtbar werden. Durch Materie drückt sich aus, wer ich bin. Materie ist nicht gut oder schlecht. Sie ist einfach da, genauso wie Du. Menschen und Materie gehören zusammen. Ein erfülltes Leben zu führen, bedeutet mit materiellen Dingen unseren Frieden schließen zu lernen.

Wenn Du mit Deiner Authentizität in der Welt sichtbar werden willst, dann lerne die Materie zu akzeptieren mit der Absicht, sie zu lieben. Erwarte nicht länger, dass jemand anders durch seine Handlungen Dich definiert. Definiere Dich selbst: Lass Dich auf die Materie ein und heiße sie in Deinem Leben willkommen. Lass Dich auf Dein Leben ein. Es ist da, um Dir Freude und Wohlgefühl zu bereiten.

Deine Daniela | Bewusstseinstraining von Daniela Große