Über Daniela Große und ihren Weg durchs Leben

Ich bin 1978 in Ost-Berlin im Sternzeichen Skorpion geboren. Ich erinnere mich an wenig aus meiner Kindheit. Was mich prägte, war die Ankunft meines Bruders, wo ich doch auf eine Schwester wartete. „Vom Thron gestürzt“ begleitete mich von da an oft das Gefühl allein, ungesehen, ungeliebt und wertlos zu sein. In der Schule hatte ich wenige Freunde und viele gute Leistungen. Perfekt zu sein ohne Fehler zu machen, war meine Strategie, um Liebe und Anerkennung zu bekommen. Ich reiste zu vielen Wettkämpfen im Orientierungslauf: immer auf der Suche nach etwas, ohne mir dessen bewusst zu sein.

Mit meinem Umzug zum Ingenieur-Studium nach Dresden 1998 begann mein eigenes Leben. Eine tolle Zeit voller Liebe, Freundschaft, Freiheit und Abenteuer – gefolgt von den ersten Zweifeln an meinen Entscheidungen. Ich landete in einem mich frustrierenden Job, um den ich beneidet wurde. Ich heiratete einen Mann mit Haus und Schwiegermutter, was ich als goldenen Käfig empfand. Ein Leben auf Nummer Sicher zu führen stellte sich für mich als große Enttäuschung heraus. Der schöne Schein passte nicht zu meinem wahren Sein.

 

Es hat weh getan | Gedichtbotschaften von Daniela Große

Es hat weh getan | Gedichtbotschaften von Daniela Große

 

2008 wagte ich den Sprung ins Ungewisse und fing noch mal von vorne an. Da waren Scheidung, Hartz IV, das Loslassen meines Kindes und der Beginn meiner Selbständigkeit auf der einen Seite. Jede Menge schmerzhafte Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen auf der anderen. Meine intensive Beschäftigung mit persönlicher Weiterentwicklung begann. Es gab viele Tränen, Erkenntnisse und Gedichte. Umso mehr ich in vielen Lebensbereichen gleichzeitig in den äußeren Mangel ging, desto mehr begegnete ich dem inneren Reichtum.

 

Daniela Große und ihr Weg durchs Leben | Collage von Daniela Große

Daniela Große und ihr Weg durchs Leben | Collage von Daniela Große

 

Ohne, dass ich es bemerkte, hatte sich mein Leben bereits verändert. Durch den Mangel besaß, benutzte und aß ich wirklich nur noch Dinge, die ich liebte – genauso, wie das Auf und Ab der letzten Jahre nur noch die Menschen übrig ließ, die zu mir standen und die ich schätzte. Ich sorgte selbst gut für mich und gönnte mir ein sicheres Nest voller Geborgenheit, gute Nahrung und Körperpflege … und Bewegung. Ich probierte neue Wege aus: das Begleiten von Menschen mit fortgeschrittener Demenz und mehrfacher Behinderung, das Führen von Gruppen und das Weitergeben von Wissen, das Begegnen auf Augenhöhe und von Herz zu Herz in Freundschaften und als Mama, das Wertschätzen materieller Dinge und irdischer Bedürfnisse.

 

Die Zeit webt | Gedichtbotschaften von Daniela Große

Die Zeit webt | Gedichtbotschaften von Daniela Große

 

In 2018 lebe ich nun schon eine ganze Weile bewusst minimalistisch. Wichtig im Leben ist mir dessen Essenz. Ich liebe die Freiheit, die Klarheit und die Einfachheit, die das mit sich bringt. Ich habe eine kleine, gemütliche Wohnung und einen übersichtlichen Kleiderschrank. Ich ernähre mich überwiegend pflanzlich und gönne mir Naturkosmetik. Ich liebe Yoga, vor allem das stille und tiefe. Ich meditiere. Ich gehe gerne in die Sauna. Ich liebe das Laufen, ohne alle Technik, nur mein Atem und ich. Ich mag es, durch Dresden zu spazieren und Kaffeetrinken zu gehen. Ich übernehme mit Freude immer mehr Verantwortung für mich selbst. Ich gebe gerne weiter, was mich inspiriert hat. Selbstreflexion und Selbstfürsorge sind elementar, um die eigene Lebensfreude wieder zu spüren! Damit Dir das gelingt, teile ich von Herzen gerne meine ganze Liebe mit Dir und meine ganze Kraft. Lass Dich im Herzen berühren von meinen Texten fürs Leben!

 

Deine Daniela | Daniela Große