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SCHÖPFE KRAFT! Mit Texten fürs Leben von Daniela Große

Über mich – Daniela Großes Weg durchs Leben

 

Leben ist für mich fühlen. Fühlen bringt mich in Kontakt mit mir selbst, so dass ich meine Gedanken reflektieren kann. Das hilft mir immer bewusstere Entscheidungen zu treffen. Will ich mich weiter vor mir selbst verstecken? Oder will ich meine ganze Kraft leben? Wer will ich sein?

Mir selbst zu erlauben, ganz und gar ich selbst zu sein – das ist (m)eine große Herausforderung.

Für alle Neugierigen, die wissen wollen, was mein Leben bis jetzt so geprägt hat, plaudere ich hier ein bißchen aus dem Nähkästchen:

 

1978-1998

Daniela Große 1978-1998
Die ersten 20 Jahre meines Lebens lebte ich in Berlin-Marzahn. In der DDR geboren wurde ich noch Thälmann-Pionier, bevor ich mit 12 Jahren die Wende erlebte. Danach reiste ich mit meinem Sportverein zu Orientierungslauf-Wettkämpfen in ganz Europa. Ich machte mir viele Gedanken um Gott & die Welt, schrieb Tagebücher, Briefe und Gedichte.

 

Daniela Große 1998-2004

1998-2004

Vieles im Leben erschien mir so rätselhaft, dass ich begann, nach einer Bedienungsanleitung fürs Leben zu suchen. Mein Ingenieurstudium in Dresden ließ mir genügend Zeit, um nebenbei alles Mögliche auszuprobieren und Unmengen Bücher zu verschlingen. Ich spürte deutlich, dass meine Berufswahl nicht authentisch war. Mangels Alternativen studierte ich weiter. Nach dem Diplom blieb ich am Institut für Grundwasserwirtschaft der TU Dresden und modellierte Grundwasserströmungen.

 

 

Daniela Große 2004-20082004-2008

Ich quälte mich auf Arbeit und war glücklich, als mein befristeter Arbeitsvertrag auslief. Der Liebe wegen gab ich meine kleine Studentenbude auf und zog nach Radebeul. Alles schien perfekt und so versuchten wir den Traum von Kind, Haus und Hof. Meine Schwiegermutter führte mich in ihr Handwerk, das Gestalten von Theaterpuppen, ein. Umso länger wir aber in unserem 3-Generationen-Haus zusammen lebten, desto weniger kamen wir unter einem Dach miteinander aus. Ich verlor zeitig in meiner zweiten Schwangerschaft mein Kind. Meine Ehe zerbrach. Einen Tag nach meinem 30. Geburtstag zog ich mit meinem Sohn aus.

 

 

Daniela Große 2008-20132008-2013

Ich beantragte ALG II und lebte von Moment zu Moment. Ich begann durch meinen Sohn Engel wahr zu nehmen, so wie früher als Kind. Ich las alles, was ich über Spiritualität fand. Ich machte mich schreibend selbständig. Mein Sohn wollte zu seinem Vater, um ihm zu helfen. Ich schaffte es, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Der Kontakt zu meinen Eltern brach ab. Ich verliebte mich neu in einen älteren Mann. Ich trennte mich von meinen Besitz und reiste mit ihm. Ich tauchte in die spirituelle Szene ein und hielt Vorträge.

 

 

Daniela Große 2013-2016
2013-2016

Der Mann, mit dem ich gerne noch mal eine Familie gegründet hätte, zeugte mit einer anderen Frau ein Kind. Ich zog allein zurück nach Dresden ins Gästezimmer meiner besten Freundin. Zusammen führten wir mit viel Herzblut einige Jahre Gruppen für Menschen mit Demenz. Das war die intensivste Schule meines Lebens. Ich zog in eine eigene Wohnung. Ich versöhnte mich mit meinen Eltern. Mein Sohn besuchte mich öfter. Ich entdeckte meine Liebe zum Minimalismus und meine Freude an bewusster Ernährung. Ich fand lauter Dinge, die mir richtig gut tun. Ich nahm mir die Zeit, all mein Wissen auf den Punkt zu konzentrieren.